Ein paar Zusatzinfos

Warum Eisenbahnbilder?
Mich haben als kleines Kind Züge fasziniert, obwohl ich die Dampflokzeit nicht mehr mitbekommen habe. Auch hatte ich als Kind viel Spaß mit einer Märklin-HO-Modelleisenbahn. Dann kamen die Jahre, wo die Bahn keinen Raum mehr einnahm.
Während meines Studiums in Marburg wurde Ende der 1997 das Semesterticket eingeführt, welches zum "Fahren nach Lust und Laune" im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund berechtigte, die Bahnstrecke nach Kassel war (für uns Marburger) auch dabei. So kam es, dass ich des öfteren zu "Spaß- und Shoppingfahrten" mit der Bahn nach Frankfurt, Gießen oder Kassel fuhr. Und da wurde ich wieder ein kleines bisschen vom "Eisenbahn-Bazillus" infiziert.
Einige zufällige Sichtungen, wie z.B. "meine erste 101er", die blaue Museums-110er, E41 und die Starlight101 weckten wieder mein Interesse...

So habe ich 1998 damit begonnen, von Zeit zu Zeit den Kamkorder bei Zugfahrten einfach mitzunehmen. Und die Videostandbilder waren ja auch gar nicht mal so schlecht...
Das Problem ist nur, dass Aufgrund der 1/50-Belichtung und des Videohalbbildmodus scharfe Standbilder nur bei stehenden Zügen zu erreichen sind. Bei kürzeren Belichtungszeiten ist dagegen nur noch ein Halbbild als Standbild verwendbar, was eine halbierte Vertikalauflösung zur Folge hat. Das bedeutet entweder nur langweilige Bahnhofsaufnahmen oder sehr kleine Standbilder. Von der systembedingt schlechten Farbauflösung bei DV-Video gar nicht zu reden...

So begann ich ab 1999 auch für Eisenbahnbilder hin und wieder zum Fotoapparat zu greifen und Kleinbild-Dias zu schießen. Seit Anfang des Jahres 2001 habe ich für Eisenbahnaufnahmen den Kamkorder beiseite gelegt und bin ganz auf KB-Dias umgestiegen bzw. im Juni 2004 auf eine digitale Spiegelreflexkamera. Viele wirklich hervorragende Bilderseiten im Netz waren da Anregung und Motivation...  So nehme ich bei Auto- und Bahnfahrten jetzt meistens die Fotokamera mit und plane, wenn es geht und das Wetter gut ist, einfach die ein oder andere Fotopause mit ein.

Technik?
Fotografiert habe ich analog mit einer Canon EOS1000FN-Spiegelreflexkamera mit Standard-Zoomobjektiv sowie einer 50er Festbrennweite. Weiterhin kam eine Nikon F-601 mit einem Standard-Zoom, einem Telezoom sowie einer 50er Festbrennweite zum Einsatz.
An Filmen
verwendete ich vor allem 100er und 200er Diafilme von Kodak und Fuji, kostengünstige Standardfilme aus dem Kaufhaus. Vor dem Sommer 1999 habe ich Standard-Negativfilme verwendet.

Seit Juni 2004 fotografiere ich digital. Bis Januar 2006 war es eine Canon EOS 300d, seitdem ist es eine Canon EOS 5D.
Der Objektivpark umfasst mittlerweile Festbrennweiten und Zoomobjektive von 17mm bis 400mm.


Die Dias (und die wenigen Negative) wurden mit einem Nikon Coolscan IV - Filmscanner mit 2900dpi eingescannt.
Die Digitalbilder wurden im RAW-Format in 6-Megapixel-Auflösung gespeichert (300d) bzw. in 12-Megapixel-Auflösung (5D).

Die Bilder sind von mir noch nachbearbeitet und schließlich auf eine Größe von 864x576 Pixel gebracht und nachgeschärft worden. Einige Bilder habe ich z.T. etwas zurechtgedreht bzw. den Bildausschnitt verändert. Bei ein paar der Nachtaufnahmen wurden allzu heftige Lichtreflexionen digital entfernt. Fast alle Bilder haben einen (automatischen) Ebenenausgleich, z.T. mit zusätzlicher Farbkorrektur durchlaufen, wurden mittels Gamma-Korrektur in der Helligkeit angepasst. Ab Februar 2005 wurden viele der Nachtaufnahmen als Belichtungsreihe aufgenommen und digital zusammengemischt (DRI).

Seit Juni 2006 benutze ich einen kalibrierten TFT-Monitor zur Bildbearbeitung. 

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